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Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Ausstellungen

Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben

6.11. – 9.5.2020

Ein Projekt von Friedrich von Borries

Wie sähe ein Leben aus, das – im ökologischen, aber auch im virologischen Sinne – möglichst folgenlos bleibt? Könnte Folgenlosigkeit ein neues regulatives Ideal werden, wie Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit, unerreichbar, aber dennoch erstrebenswert? Welche Auswirkungen hätte ein solches Streben auf die materielle und immaterielle Gestaltung unseres Alltags, auf die Wirtschafts- und Sozialordnung, auf unseren Glauben und auf die Art, wie wir miteinander umgehen? Und welche Vorbilder lassen sich für ein solches Leben in Gegenwart und Geschichte finden? Diese Fragen stellt die Schule der Folgenlosigkeit, ein künstlerisch-diskursives Projekt von Friedrich von Borries im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G). Von Borries verknüpft Sammlungsobjekte mit einem eigens für die Ausstellung eingerichteten Selbstlernraum so, dass eine neue Perspektive auf „Nachhaltigkeit“ entsteht und vermeintlich allgemeingültige Vorstellungen eines „richtigen Lebens“ hinterfragt werden. Besucher*innen können hier im Selbstversuch Entscheidungen abgeben, ihre Hände in Unschuld waschen oder sich im Nichts-Tun üben. Ein diskursives Bildungsprogramm in Form einer App sowie das Stipendium für Nichtstun ergänzen das Projekt.

Die Schule der Folgenlosigkeit ist eine Initiative der HFBK Hamburg in Kooperation mit dem MK&G.

Die Schule der Folgenlosigkeit wird gefördert durch die Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke Hamburg (BWFGB), die Hamburg Open Online University (HOOU), die Friede Springer Stiftung, die Kursbuch Kulturstiftung und die Leinemann Kunststiftung Nikolassee und unterstützt von der Hamburg Innovation GmbH. Weitere Partnerinnen sind die Katholische Akademie Hamburg sowie die Evangelische Akademie der Nordkirche.

Das diskursive Bildungsprogramm als App ist eine Kooperation der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK) und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) im Rahmen der Hamburg Open Online University (HOOU).

Die App zur Schule der Folgenlosigkeit

Im Rahmen der Ausstellung startet die App als mediale und inhaltliche Erweiterung des Projekts. Bis die Schau im MK&G mit Selbstlernraum, historischen Vorbildern und dem „Stipendium für Nichtstun“ nach Ende des Lockdowns öffnet, kann man nun schon zuhause das folgenlose Leben üben. Die kostenlose App lässt Expert*innen zu Wort kommen und lädt mit vielen Übungen und Aufgaben ein zum spielerischen Selbstversuch.

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Bild 1: Selbstlernraum Schule der Folgenlosigkeit, Foto: Maximilian Schwarzmann
Bild 2: Selbstlernraum Schule der Folgenlosigkeit, Foto: Henning Rogge
Bild 3: Selbstlernraum Schule der Folgenlosigkeit, Foto: Henning Rogge
Bild 4: Schaudepot Schule der Folgenlosigkeit, Foto: Henning Rogge
Bild 5: Schaudepot Schule der Folgenlosigkeit, Foto: Henning Rogge
Bild 6: Die App zur Schule der Folgenlosigkeit, © refrakt

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Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

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ÖFFNUNGSZEITEN:

Di. – So. 10 – 18 Uhr
Do. 10 – 21 Uhr

KONTAKT:

Steintorplatz / direkt am Hbf
20099 Hamburg

+49 40 428 13 48 80
service@mkg-hamburg.de
mkg-hamburg.de

FÜHRUNGEN:

Do. 19 Uhr, Sa. 15 Uhr, So. 12 Uhr
Das MK&G bietet regelmäßig öffentliche Führungen durch die Sonderausstellungen und die Sammlung an hier

ANFAHRT:

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Bus ZOB

Nutzen Sie die Fahrplanauskunft des Hamburger Verkehrsverbundes wenn sie mit der U-Bahn, S-Bahn oder dem Stadtbus fahren wollen.

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An vielen Leihstationen auf der Kunstmeile haben Sie rund um die Uhr die Möglichkeit ein StadtRAD auszuleihen und wieder abzugeben.

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